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Der böotische Dichter Pindar lebte an der Wende der Archaik zur Klassik. Seine Lebensdaten lassen sich indessen nicht auf ein Jahr genau fixieren: Geboren ist er entweder im Jahre 522 oder 518 v.Chr., gestorben wohl kurz nach 446 v.Chr. Damit ist zumindest unbestritten, dass er ein hohes Alter erreichte. Seine Geburtsstadt ist Theben, doch da er als berühmter und weit geschätzter Dichter früh überregionale Beachtung erfuhr, ist er viel in der damaligen Welt herumgekommen. Er wirkte an zahlreichen Fürstenhöfen und hielt sich selbst in Athen auf, zu der er wegen seiner aristokratischen Herkunft und Perserfreundlichkeit in eher zwiespältiger Beziehung stand. Da sich Pindar aber auch als Hellene verstand, würdigte er die Rolle Athens in den Perserkriegen und beehrte die Stadt mit einem Festlied. Am Ende seines Lebens kehrte er in seine Heimatstadt, die von den Persern verschont wurde, zurück, wo er verstarb und begraben wurde.

Das detaillierte Dossier können Sie über untenstehenden Download-Button erreichen.

Original

 

SH 1471 Römische Hermenbüste, Marmorkopie
trajanischer Zeit nach einem Bronzeoriginal
um 460 v.Chr.
Ehem. Slg. Giustiniani, heute Rom, Museo
Capitolino (Inv. 587)
H. 54 cm
SH 1472

Römischer Büstenkopf, Marmorkopie des
frühen 2. Jhs.n.Chr. nach demselben
griechischen Original wie bei SH 1471
Rom, Museo Capitolino (Inv. 586)
H. 37 cm

 

Abguss

 

Hersteller Firma Bertolin, München
Inv.-Nr.

88-30 / SH 1471; 88-31 / SH 1472

Material

Gips