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Als ›Kasseler Apoll‹ wird eine fast vollständig erhaltene antike Statue auf Schloss Wilhelmshöhe in Kassel
bezeichnet. Sie ist eine römische Kopie einer verlorenen griechischen Bronzestatue aus der Zeit um 460/50 v.Chr.
Der Gott steht in vollständiger Nacktheit da, das Körpergewicht auf das linke (Stand)bein verlagert, das rechte (Spiel)bein entlastet und eine Fußlänge nach vorne gesetzt. Trotz dieses Kontrapostes berühren beide Sohlen gleichmäßig den Boden, was dem Gott bei der ungewöhnlich engen Fußstellung dennoch einen stabilen Stand verleiht. Bewegter sind die Arme: während der rechte herabhängt aber nach Außen abgespreizt ist, ist der andere Arm angewinkelt.

Das detaillierte Dossier können Sie über untenstehenden Download-Button erreichen.

Original

 

Datierung Römische Marmorkopie aus der Zeit um
120/30 n.Chr. nach einer Bronzestatue
des Phidias(?), um 460/50 v.Chr.
Material

Marmor

Herkunft

Zunächst in Sammlung Conti Rom,
1776/77 vom Landgraf Friedrich II. in Rom
erworben

Standort

Staatliche Museen Kassel, Antikensammlung,
Inv. Sk 3

Höhe

197 cm

 

Abguss

 

Herkunft Staatliche Gipsformerei Berlin
Inv.-Nr.

63-22 / SH 537

Material

Gips, patiniert