1888 hat man auf dem Quirinal im Bereich, in welchem in der römischen Kaiserzeit die sog. Gärten des Sallust lagen, zwei Niobidenstatuen ausgegraben und nach Kopenhagen verkauft (unsere Abgüsse SH 591 und 592). Die gut erhaltenen Statuen aus parischem Marmor zeigen einen nackten Niobesohn, der bereits vom Pfeil niedergestreckt am Boden liegt, sowie eine seiner Schwestern, die fliehend noch versucht, sich vor den tödlichen Pfeilen durch den über ihren Rücken und Hinterkopf hochgehaltenen Peplos zu schützen. 18 Jahre später wurde im gleichen Gebiet eine weitere noch besser erhaltene Statue einer Niobidin gefunden (SH 144, siehe Abb.).
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Original
| Datierung | Griechische Originalskulpturen um 440 v. Chr. |
| Material |
Parischer Marmor |
| Fundort |
Rom, Quirinal, im Gebiet der Horti Sallustiani |
| Standort |
Rom, Museo Nazionale Romano (Palazzo |
| Höhe |
149 cm (SH 144); 142 cm (SH 591); 120 |
| Länge | 165 cm (SH 592) |
Abguss
| Hersteller | Kopenhagen, Formerei der Ny Carlsberg Glyptothek (SH 591-592); Staatliche Gipsformerei Berlin (SH 593); (für SH 144 ist der Hersteller unbekannt) |
| Inv.-Nr. |
26-1 / SH 144; 64-4 / SH 591; 64-5 / SH 592 |
| Material |
Gips, patiniert |