Als ›Kasseler Apoll‹ wird eine fast vollständig erhaltene antike Statue auf Schloss Wilhelmshöhe in Kassel
bezeichnet. Sie ist eine römische Kopie einer verlorenen griechischen Bronzestatue aus der Zeit um 460/50 v.Chr.
Der Gott steht in vollständiger Nacktheit da, das Körpergewicht auf das linke (Stand)bein verlagert, das rechte (Spiel)bein entlastet und eine Fußlänge nach vorne gesetzt. Trotz dieses Kontrapostes berühren beide Sohlen gleichmäßig den Boden, was dem Gott bei der ungewöhnlich engen Fußstellung dennoch einen stabilen Stand verleiht. Bewegter sind die Arme: während der rechte herabhängt aber nach Außen abgespreizt ist, ist der andere Arm angewinkelt.
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Original
| Datierung | Römische Marmorkopie aus der Zeit um 120/30 n.Chr. nach einer Bronzestatue des Phidias(?), um 460/50 v.Chr. |
| Material |
Marmor |
| Herkunft |
Zunächst in Sammlung Conti Rom, |
| Standort |
Staatliche Museen Kassel, Antikensammlung, |
| Höhe |
197 cm |
Abguss
| Herkunft | Staatliche Gipsformerei Berlin |
| Inv.-Nr. |
63-22 / SH 537 |
| Material |
Gips, patiniert |