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Der nach seinem heutigen Standort und aufgrund der Kopfbinde (als Attribut eines königlichen Heros) so benannte „Münchner König“ gibt eine überlebensgrosse Gestalt in heroischer Nacktheit wieder. Der bärtige Heros steht auf dem linken Bein, während das rechte entlastet und nach hinten geführt ist. Der Oberkörper gleicht mit einer leichten
Ausdrehung nach links die Kontrapoststellung aus. Auch der Kopf ist zur Linken gewendet und gesenkt. Der Heros blickte auf einen Gegenstand, den der angewinkelte linke Arm hielt, während der rechte passiv herunterhing. Die Tatsache, dass die beiden Vorderarme der Skulptur weggebrochen sind und damit auch jegliche Attribute fehlen, erschwert die
Zuschreibung und Benennung der Figur.

Das detaillierte Dossier können Sie über untenstehenden Download-Button erreichen.

Original

 

Datierung kaiserzeitliche Marmorkopie nach einem
griechischen Bronzewerk aus der Zeit um
450 v.Chr.
Material

Marmor

Herkunft

ehemals in der Villa Albani, 1815 in Paris
für Glyptothek München erworben

Standort

München, Glyptothek 

Höhe

2,22 m (inkl. Plinthe 2,38 m)

 

Abguss

 

Herkunft  
Inv.-Nr.

73-8 / SH 1052
Herstellungs-Werkstatt der Skulpturhalle
(Zweitabguss nach einem Gips aus der
Archäologischen Sammlung Zürich)

Material

Gips, patiniert