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Der kleinere der beiden Löwen, jener im Berliner Museum, wurde 1878 in Olympia (in der Nähe der Kultstätte des lokalen Heroen Pelops) ausgegraben. Die aus Kalkstein bestehende Skulptur ist das früheste bekannte rundplastische Löwenbild der griechischen Kunst; sie entstand bereits in der ersten Hälfte des 7. Jhs. v. Chr. Das Tier hockt mit eingezogenem Bauch auf allen vier (nur teilweise erhaltenen) Füssen und hält den Kopf zwischen seinen Vorderpranken gesenkt; dies entspricht der Haltung, welche die Löwen unmittelbar vor dem Sprung einnehmen. Die Modellierung des mageren Körpers ist schlicht gehalten. Umso
eindrücklicher hebt sich davon die ornamental gezeichnete Vorderpartie des Löwen ab.

Das detaillierte Dossier können Sie über untenstehenden Download-Button erreichen.

Original

 

Datierung

7. Jh. v. Chr. (Nr. 926) und 6. Jh. v. Chr.
(Nr. 402)

Material

Kalkstein bzw. Marmor

Herkunft

Olympia und Milet

Standort

Olympia, Museum (SH 926) und Berlin,
Pergamonmuseum, Inv. 1790 (SH 402)

Höhe

78,5 cm (926); 171 cm (402)

 

Abguss

 

Herkunft Gipsformerei Berlin (SH 402)
Inv.-Nr.

57-1 / SH 402; 69-8 / SH 926

Material

Gips, patiniert